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plus
Verarbeitung
Hölzer
Pickups und flexible Schaltung
Klangentfaltung
praxisgerechte Klangfarben
detailgenaue Arbeit
k o n s t r u k t i o n
Fangen wir beim Holz an und führen uns gleich ein exquisites Merkmal zu Gemüte.
Die Nardcaster-Archtop hat einen einteiligen Erlenkorpus, was an sich schon Seltenheitswert hat,
und obendrein schmeichelt die Maserung des Holzes mit einer schönen Flammung dem Auge.
Im Zusammenspiel mit den weich fließenden Konturen der geschnitzten Decke, dem cremefarbenen
Binding und der warmen Brauntönung des DD-Lack-Finish ein echter Hingucker.
p r a x i s
Ergonomie rules, ob im Sitzen oder im Stehen gespielt, die Axt passt. Die Nardcaster ist
exzellent ausbalanciert, liegt angenehm am Körper und ist zudem relativ leicht. Sehr vorteilhaft
macht sich der Full-Shaped-Neckjoint bemerkbar, können sich doch die Fingerchen bequem in den
obersten Lagern tummeln. Selbst ein so unscheinbares Detail wie die Positionierung des Schalters
und der Drehknöpfe entpuppt sich als durchdacht und steigert das Wohlbefinden. Alles liegt
vorteilhaft im Aktionsradius der Hand und obwohl das Volumen-Poti nahe am Steg-TA liegt, stört
es nicht. Klar, hier zahlt sich die versenkte Montage aus. Saitenstärke .010 - .046 ist als
Erstausstattung angesagt. Will man auf Anhieb gar nicht glauben. Was sind denn das für Saiten?
Ganz gewöhnliche D'Addarios, soso, fühlt sich gar nicht so hart an, wie man es gewohnt ist.
Fest, ja, aber doch recht nachgiebig vor allem auf h2 und ei, gar nicht anstrengend, schön
ausgewogener Zug insgesamt. Woher kommt der Aha-Effekt? Tja, das hatte ich noch nicht verraten.
Die Nardcaster basiert auf einer 640er Mensur. Dieses Maß liegt deutlich unter der
Strat-Mensur (650 mm), aber noch über dem z. B. von PRS favorisierten, mittleren Wert
von 635 mm.
Ein 1 0/46-Saitensatz wirkt dadurch eine Spur softer, dennoch verliert die Nardcaster mit
ihrem 640er-Maß nicht die Artikulation im Bassbereich. Die Schwingungen der E-6 bleiben auch
noch sauber definiert, wenn die Saite einen halben oder ganzen Ton tiefer gestimmt ist.
Noch weiter runter ist dann aber Feierabend.
Beeindruckende Ergebnisse erzielt die Nardcaster hinsichtlich der Schwingungsentfaltung.
Sie reagiert sowohl seitens der Lautstärke als auch der Klangfarbe präzise und sensitiv auf
den Anschlag. Reich im Obertonspektrum, dabei kräftig, voluminös, und ausgesprochen rein bzw.
interferenzarm entwickeln sich die Töne. Als Sahnehäubchen wird dazu auch noch feinstes Sustain
geliefert.
Es ist allgemein sehr lang und verkürzt sich nur in den obersten Tonlagen ein wenig,
auf ei und h2 ab etwa dem XVII. Bund. Das Klanggeschehen ist warm und transparent, und von
einer schwer zu beschreibenden Kompaktheit. Die Nardcaster hat viel von dieser raumgreifenden
Musikalität, bei der nur ein einzelner Ton schon ein Grinsen ins Gesicht zaubert.
r e s ü m e e
Bravo, kann ich nur sagen: Die Nardcaster - Archtop outet sich als professionelles Instrument
ohne Schwächen. Sound und Bespielbarkeit bewegen sich auf hohem Niveau. Ein Extra-Lob verdient
die bis ins Detail ergonomisch günstige Gestaltung.
Im Ganzen gesehen ist die Nardcaster auch sehr sauber gefertigt.
Um die Nardcaster-Archtop auf dem Markt einzuordnen: Nein, sie ist kein
Uberflieger - Aldi - Compi-Sonderangebot, sondern schlicht und einfach ein Instrument, das
jede Mark auf dem Preisschild wert ist.
Plus
Ansprache/Tonentfaltung
Sound
Bespielbarkeit
Ergonomie im Allgemeinen
Qualität der Bauteile
Verarbeitung
Minus
Montage des Stegs
k o n s t r u k t i o n Die Bodykanten und das Shaping auf der Rückseite des Korpus und für die Auflage des rechten Arms sind sehr feinfühlig ausgeführt worden - keine groben Übergangsstellen sind ersichtlich, das Holz "fließt" sehr harmonisch. Der Hals/Korpus- Übergang ist sehr elegant und griffig gestaltet, so daß das Spielen in den oberen Lagen überhaupt nicht behindert wird. Selbst Licks auf dem 22. Bund sind ohne Verrenkungen durchführbar. p r a x i s Die SIGN Nardcaster macht einfach einen sehr runden, geschmeidigen und in sich geschlossenen Eindruck. Alles sitzt an der richtigen Stelle und paßt wie angegossen. Dieser Eindruck setzt sich auch fort, wenn die Gitarre am Gurt gespielt wird. Keine Kopflastigkeit, dabei eine Telemäßige Handlichkeit, kombiniert mit dem anschmiegsamen Gefühl einer Stratocaster, und dazu noch das leichte Gewicht, lassen diese Gitarre ungewöhnlich handlich und sehr bequem bespielen. Diese leichte bespielbarkeit wird außerdem noch durch die im Vergleich zu Fender-Gitarren um etwa einen cm kürzere Mensur unterstützt - da lassen sich die aufgezogenen .010er Saiten so leicht wie .009er ziehen, und trotzdem ist der Saitenzug stabil genug, um einen drahtigen, Fenderartigen Klang zu erzeugen. Schon trocken klingt die Nardcaster relativ laut und kräftig, wobei ich, verstärkt gespielt, noch das Adjektiv "saftig" ergänzen möchte. In allen Pickup-Positionen spricht die Gitarre schnell und eben an, ihr Sustain ist für eine Schraubhals-Gitarre sehr gut und sehr ebenmäßig, was immer ein Zeichen für eine gelungene Kombination aus Holz, Pickups und Hardware darstellt. Die Auswahl der Pickups ist wirklich gut getroffen, denn sie sind auf der einen Seite in der Lage, vielseitige Sounds zu produzieren, nicht zuletzt dank der Schaltung, aber andererseits auch "typisch-klassisch" zu klingen, so daß gewohnte Klänge (solange damit Fenderartige Sounds gemeint sind) ohne weiteres mit der Nardcaster zu realisieren sind. Besonders der Humbucker am Steg liefert interessante Sounds, denn einerseits läßt es sich mit ihm wunderbar im verzerrten Betrieb "orgeln", andererseits "klingelt" er in Tateinheit mit dem mittleren oder vorderen Singlecoil auch als Einspuler überzeugend mit. r e s ü m e e Interessant an dieser Gitarre ist, daß sie sich gleich von Anfang an wie eine alte Bekannte anfühlt - sowohl vom Handling als auch von ihrem Soundverhalten. Ich denke, genau dieses ist auch Jochen Imhofs Ziel bei der Entwicklung der Nardcaster gewesen - nicht den Stein der Weisen neu zu erfinden, sondern ein bekanntes und erfolgreiches Konzept nach bestem Wissen und Gewissen zu optimieren. Und das ist ihm in jeder Hinsicht, sowohl verarbeitungstechnisch als auch soundlich, bestens gelungen! www.sign-guitars.de
Alle Finishes sind möglich: Öl und Wachs, Seidenmattlack oder als Hochglanzlack Nitro, DD oder Polyester. Bei der Farbauswahl oder Spezial-effekten sind keine Grenzen gesetzt. Die Standardmensur beträgt 64 cm, dies ist ca. 1 cm kürzer als bei Fender-Gitarren. Dadurch fühlen sich Bendings weicher an, trotz-dem ist der Saitenzug stramm. Aber auch 65 cm, 62,5 cm, 67 cm oder 69 cm Mensuren sind möglich.
Bevorzugt kommen Haeussel und Seymour Duncan Tonabnehmer zum Einsatz. Aber auch alle anderen Hersteller biete ich an. Die Full-shaped Halsverschraubung erlaubt müheloses Bespielen bis zum letzten Bund. Des weiteren steht zur Auswahl: Anzahl und Material der Bünde, Inlays, Halsform(Dicke und Breite), Schaltung, Hardware, Trem oder Non-Trem. Die Instrumente werden aus schließlich von Hand in Einzel anfertigung gebaut. Die Preise beginnen je nach Ausführung bei 1400 Euro, Linkshänder instrumente kosten keinen Aufpreis.
www.haeussel.com
Seit 1989 biete ich Reparaturen, Modifikationen an Saiteninstrumenten und Spezialanfertigungen
von E-Gitarren und Bässen an. Im Laufe dieser Zeit habe ich festgestellt, daß im Grunde
genommen jeder Gitarrist oder Bassist mit einem Instrument von der Stange zurecht kommen kann,
wenn es da nicht alle möglichen Sonderwünsche oder Vorstellungen gäbe, die auf
"Ladeninstrumenten" nicht zu finden oder zu realisieren sind. Die am häufigsten vorkommenden
sind z.B. Farben (Lackierung), Hölzer, Pickup- Kombinationen, Schaltungen, etc.
Aber ich sehe da noch wichtigere Punkte, die einem ein Instrument als nicht ideal erscheinen
lassen können.Wenn dem Gitarristen eine Fender das perfekte Instrument wäre, aber z.b. das
Volumenpoti für ihn an der falschen Position ist, weil er beim Spielen ständig dagegen
schlägt, oder eine Gibson das Trauminstrument sein könnte , wäre ihm die Mensur nicht zu kurz.
Diese Aufzählung ließe sich endlos weiterführen.
Dies ist der Grundgedanke von Custom-Gitarren. Wenn man durch die Erfahrung und Praxis, die
man als Musiker gesammelt hat, weiß welche Punkte einem wichtig sind, kann man sich ein
Instrument erstellen lassen, welches in allen Details dem entspricht, um damit professionell
arbeiten zu können. Für mich ist das wichtigste Kriterium, auf seiner Gitarre problemlos
spielen zu können, die Ergonomie. Dazu zählt die richtige Mensur, Halsdicke und Form,
Bundmaterial, Anordnung der Regler und Schalter, Shapings und auch das Gewicht.
Der Musiker braucht ein Arbeitsgerät, das von Anfang an "paßt". Daher muß man sich mit den
Bodyshapes, den Abmessungen und dem Sound hundertprozentig wohl fühlen. Dies macht eine enge
Zusammenarbeit mit dem Kunden während des Entstehungsprozesses erforderlich.
Die Modellpalette ist eigentlich unbegrenzt, weil alle Formen zu realisieren sind.
(Auch Standardmodelle mit kleinen Änderungen kommen häufig vor, wie z.b. Stratocaster,
Les paul, Telecaster, SG) Eine Reverse-Style Heavy-Gitarre und eine eigene Teleform oder
Stratform biete ich auch an.
Aber als das Sign-Modell hat sich die "Nardcaster" bewährt. Seit 1996 fertige ich fast
ausschließlich dieses Modell an, da es auf sehr große Akzeptanz bei den Gitarristen
stößt, (Auch als Bassmodell bei meinem Kollegen Christof Kost zu haben.)
Die "Nardcaster" entstand in Zusammenarbeit mit Nard Berings, einem Profi-Gitarristen
(u.a. Scäm Luiz), der durch jahrelange Bühnenerfahrung wichtige Features eingebracht hat.
Ziel war es, ein Instrument zu schaffen, welches schlicht, zeitlos und ausgereift
erscheint. Eine moderne Vintage Gitarre.
Der Kunde hat die Möglichkeit, dieses Modell fließend von der klassischen
Schraubhalsbauweise bis hin zur Mahagoni Setneck-Konstruktion mit 3L3R Kopf gestalten
zu lassen. Egal ob mit oder ohne Pickguard, Singlecoils oder Humbucker, mit gewölbter
Decke ( archtop ) und Bindings oder Thinline, das Instrument wirkt immer in sich stimmig
und ausgewogen.